Kuala Lumpur und sonderbare Delikatessen

Nach der Kopfwehattacke am Wochenende gehts mir gottseidank wieder gut und ich kann meine Umgebung wieder richtig genieszen und kuriose Dinge miterleben. Dennoch bin ich schweren Herzens aus Malakka aufgebrochen. Schlieszlich war das Guest House dort richtig nett. Aber ich bin sicher, Kuala Lumpur hat bestimmt auch einiges zu bieten – und darauf freue ich mich.

Der Weg von Malakka nach KL war eigentlich ruhig, am Nachmittag hats wieder niedergeprasselt, war mir aber wurscht, weil ich ja eh im trockenen Bus mit Air Condition gesessen bin. Leid getan haben mir allerdings die armen Motorradfahrer, die auf der Autobahn unterwegs waren, und die bei jedem Regenguss stehen bleiben mussten. Kurios, denn hier wird den Bikern und ihren einspurigen Geschoszen extra Unterschlupf ausgeschildert. Funny! Das stelle sich mal jemand in Oesterreich vor! Was auszerdem ein Ding der Unmoeglichkeit waere, ist, dass der Chauffeur eines Linienbusses mit all den geladenen Passagieren einfach auf die naechste Tanke abbiegt, wenn er nicht mehr genuegend Sprit hat. Super! Ich bin sehr entspannt, schlieszlich bleibt einem auch nicht besonders viel anderes uebrig. Die Fahrt nach KL hat uebrigens knapp zwei Stunden gedauert.

Und hier bin ich nun. Und esse pausenlos (Michi hat mir das angeraten *lol*). Die Stadt starte ich erst morgen mit den Besichtigungen, heute will ich mich einfach in der Innenstadt und seinen indischen (leckerleckerlecker) und chinesischen (weniger meine Geschmacksrichtung, siehe unten…) Enklaven ein bisschen umschauen. Wieder unzaehlige Garkuechen an den Strassenseiten, die teils auch ihre frisch zuzubereitenden Tiere (also lebende Froesche, Aale und Krebse) anpreisen. Die Kroeten sind unpackbar. Schiach. Grauslich. Warzig. Braun. Widerwaertig. Und mittlerweile nicht mehr am Leben, was mir dann wieder leid getan hat. Zwei davon hat der junge Koch naemlich mit seinen bloszen Haenden aus ihrem glaesernen Kaefig genommen, sie alles andere als sachte gegen die Wasserleitung geschlagen und sie kurz darauf in die heisze Pfanne gleiten lassen.

Vielleicht sollte ich das mit dem pausenlosen Essen doch wieder lassen.

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