Schulalltag

Volles Programm wartet heute auf mich, stelle ich beim Frühstück (Erdbeeren mit Haferflocken und Milch) fest. Induction Day. Gemeinsam mit 150 anderen internationlen Studenten finde ich mich in der EF-Sprachschule in der Kloof Street 89 ein; es geht ähnlich zu wie am Jahrmarkt in former times, wenn ich beobachte wie die ausgewählten Buddies, bye the way selbst Studenten, ihre rosaroten Lollipop-Schildchen mit EF-Logo drauf in die Höhe halten und laut nach den ihnen zugeteilten Sprachschülern rufen. Sie verbringen heute den gesamten Tag mit ihren Grüppchen; den gesamten Tag über erhalten wir wiederum eine Info nach der anderen. Es geht um die Sicherheit in Cape Town, darum, dass man sich sowohl in den Kursen als auch in den Unterkünften wohlfühlt, um die Möglichkeit, ein Internship in den unterschiedlichsten Branchen zu absolvieren, um diverse Aktivitäten, die man in der Freizeit Unternehmen kann, um die eigene südafrikanisch Mobilnummer und noch vieles mehr. Im Halbstundentakt jagt uns Shin, unser japanischer Buddy, durch alle Räumlichkeiten, die das Haus zu bieten hat. Unsere Gruppe, Pink G7, setzt sich aus überdurchschnittlich vielen französischsprachigen Schülerinnen und Schülern zusammen; in der Runde bin ich die einzige Deutschsprachige. Beim Oral Test brjngt mir das trotzdem wenig. Ich werde – im Vergleich zum Resultat aus dem schriftlichen Test – sogar ein Level nach unten gestuft. Auch wurscht. Um das irgendwann besser zu machen, bin ich ja schließlich hier.

Die erste Lesson, auf meinem Stundenplan von 16:30 bis 17:30 Uhr eingetragen, entpuppt sich als Drumming Lession/Session. Mit unterschiedlich großen Djemben, in Mali gefertigte Trommeln, jammen die Lehrer gemeinsam mit Djemba Masters aus einem Township und den Students. Die Trommeln werden immer weitergereicht, und so kommt jeder mal dazu, sich mit Hilfe dieser nonverbalen Kommunikationsform, wie wir hören, Gehör zu verschaffen. Mir gefällt das echt gut. Man könnte sich so ordentlich in Trance trommeln.

Das Welcome Dinner für alle “Freshers” findet schließlich abends im Buena Vista Social Cafe, einer Tapas Bar, in der Long Street statt. Schon um 20:45 Uhr bestelle ich mir ein Uber Taxi, das mich für 20 Rand (knapp 1,30 Euro) wieder zu Hause in der Upper Pepper Street abliefert. Heut hab ich keine Energie mehr, heißt den Trancezustand leider längst überschritten. Gute Nacht!

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