Dog days on Chintsa’s wild coast

(Nachtrag 20.-22. April 2017 ) – Ein bisschen „Wild Coast“-Feeling hole ich mir bei einem zweitägigen Aufenthalt in Chintsa/Cintsa ab. Ich quartiere mich dort in der „Buccaneers“-Lodge (kurz „Buccs“) ein, die wiederum an einer Lagune gelegen mit sagenhaftem Ausblick auf den Indischen Ozean punkten kann. In meinem Dorm treffe ich auf Johannes und Anni, beide aus Deutschland, die wie ich (Süd-)Afrika erkunden. Die eine länger, der andere etwas kürzer. Wir verstehen uns auf Anhieb. Anni und Johannes kennen sich schon aus einer früheren Destination. Gemeinsam mit Svenja und Björn spaziere ich am Strand entlang, esse mit allen plus einem kanadischen Ehepaar im kerzenbeleuchteten Speisesaal zu Abend und spiele dann noch mit ihnen Pool.

Der Küstenabschnitt zwischen East London und Port Edward ist 350 Kilometer lang und besticht durch eine atemberaubende, von Flussmündungen, Sandbänken und Felsen geprägte Landschaft.

Hier wollte ich ursprünglich einfach nur ausspannen und nichts tun, finde mich dann aber doch in mehr oder minder anstrengenden Aktivitäten wieder: Erneut versuche ich mein Surf-Level auf die nächste Ebene zu heben, komme aber bald drauf, dass das nicht so gut gelingen will. Auch egal. Beim Beach-Volleyball bin ich umso besser und „serviere“ meinem Team einige Male hintereinander etliche Punkte.

Bekanntschaft machen Anni und ich überdies mit den zwei – gelinde gesagt etwas pummeligen – Hostel-Labradoren Bella und Lilly, die uns zwei Mal (beim ersten Mal unaufgefordert) zu langen Strand-Spaziergängen begleiten. Angekommen beim einzigen Shop in dem kleinen Städtchen werden sie sofort erkannt und gefragt, ob man denn daheim wüsste, wo sie sich schon wieder herumtreiben. 🙂 Uns weichen sie keinen Schritt von der Seite und sind goldig anzuschauen, wenn sie in der Lagune/im Meer schwimmen. Das scheint ihnen zu taugen. Uns auch. „Bring me home!“, lautet angeblich der „Befehl“, den Lilly auch ausführen kann. Leider nicht bei/mit uns. Auch wurscht. Dann hängen wir einfach noch länger in der „Barefoot Bar“ („If you’re not barefoot then you’re overdressed!“) ab: Schuhe ausziehen und Sonne und Kaffee genießen!

Hunde, Krabben, Schnecken … was braucht Mensch mehr? 🙂

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