Ey Miss! Miss!

Auf den Straszen ist die Hoelle los! Die Stadt pulsiert! Es ist wahnsinnig! Autos, Busse, Mopeds, Motorraeder,Teksis, Menschen – alle sind zeitgleich unterwegs. Es ist laut. Und immer was los. Das Leben spielt sich hier vor der Tuere ab. Ungewoehnliche Szenen kann man hier minuetlich beobachten, fuer eine Mitteleuropaeerin einfach nur irre aufregend!
KUALA LUMPUR hat mich in seinen Bann gezogen!

Wissend zwinkern und schmunzeln sich all jene augenscheinlichen Nicht-Asiaten hier zu, denn unausgesprochen sind wir uns wohl alle einig: Hier lebt sichs wie Gott in Frankreich resp. wie im Schlaraffenland! Ich halte auch echt dauernd irgendwas anderes in der Hand: Satays, chinesische Sueszwaren, Papayas, Ananas (geschnitten!!), Soyabohnen-Drinks, Eiskaffees, Kokosnuesse, Reiskuchen usw. Bis auf heute hat mein Magen auch gut mitgespielt, aber nun ist er ueberfordert. Kein Wunder. Morgen geh ichs ruhiger an, verlasse Kuala Lumpur Richtung George Town, um meiner Reise nun den relaxteren Anstrich zu geben.

Ein bisschen Ruhe schadet mir wohl nicht, denn heute Nachmittag war ich so mued, dass ich mich fuer eineinhalb Stunden aufs Ohr legen musste. Nachdem ich mich den ganzen Vormittag wieder auf diversen Maerkten rumgetrieben habe, war das notwendig. Wieder bin ich in Little India umherstrawanzt, spaeter dann nach Chow Kit, einem absoluten Highlight der Stadt was Maerkte angeht: “Ey Miss, Miss!” rufen mir die Haendler alle zu, und wollen mir ihre Waren verkaufen. Der “Chow Kit Market” gilt als der Frischmarkt KLs, hier kriegt man ALLES, was das Herz begehrt. Frisches Seafood, lebende Hendln (bei Bedarf wirds gleich gekoepft) , aufgeschnittener Pansen, ganze Kuhkoepfe, exotisches Gemuese und Obst, zwischendrin gibts ueberall das neueste iPhone (jaja…), Uhren, Seidenstoffe, Tabletten, Schuhe und natuerlich frisch zubereitete Snacks.
Kontrastprogramm am Nachmittag. Da ists dann auf DIE groszen Einkaufsstraszen Kuala Lumpurs, die Jalan TAR (Jal. Tuanku Abdul Rahman) sowie den “Bintang Walk” oder Jalan Bukit Bintang wie sie der Stadtplan nennt, gegangen. Dort ist der Konsum zu Hause. Topmarken sind nebeneinander aufgefaedelt, in der Vorweihnachtszeit buhlen die Farben und Lichterketten wohl noch pompoeser um die Gunst der Kundschaft. Weihnachten? Ach, da war doch was. Trotz all dem Pomp werde ich meine Geschenke dort wohl nicht besorgen.

Langsam heiszts Abschied nehmen von der Jalan Sultan (Sultanstrasze), in der ich in Kuala Lumpur Unterkunft gefunden habe. Reges Treiben macht sie aus, Gerueche koennen gut sowie boese sein, die Luft ist – auch hier – dunstig und feucht – und meine Froschfreunde fristen immer noch ihr Dasein ihr ihrem durchsichtigen Plastikgefaengnis. Ich bin nochmal hingegangen, um mich von ihnen zu verabschieden. So ein Leben hat keiner verdient 🙁

Morgen auf nach George Town! Die Stadt befindet sich auf der Insel Penang. Per Bus wird mich die Fahrt wohl einige Stunden dauern. Dort werde ich erstmals in diesem Urlaub meinen Bikini ankleiden! Yeeeeaaaaahhhhh!

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